Mehr als jemals zuvor: Datenschutz ist Chefsache!

Am 25. Mai ist Stichtag! Ab dann hat ausnahmslos jedes Unternehmen in Deutschland die Vorgaben der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) und des neuen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG neu) zu erfüllen. Bei Verstößen muss mit erheblichen Bußgeldern gerechnet werden. Hier sind bereits bei leichten Verstößen bis zu 10 Mio. Euro (oder 2 % des weltweiten Konzern-Jahresumsatzes) vorgesehen. Bei schwerwiegenderen Verstößen sogar das Doppelte (z. B. Missachtung der Grundprinzipien der DSVGO).

Die Verordnung macht es grundsätzlich bereits nötig, das Thema Datenschutz quer durch alle Abteilungen Ihres Betriebs neu zu bewerten. Zudem sollte wirklich jeder Mitarbeiter bzgl. der hohen Bedeutung, die dem Datenschutz beizumessen ist, sensibilisiert werden. Jedes Unternehmen, das mehr als neun Mitarbeiter hat und in dem personenbezogene Daten IT-gestützt verarbeitet werden, muss laut DSGVO einen Datenschutzbeauftragten vorweisen können.

Damit eine Firma unter diese Vorschrift fällt, genügt bereits die Verwendung von E-Mails! Als Datenschutzbeauftragter kann ein Mitarbeiter eingesetzt werden – allerdings ist auch ein externer Datenschutzbeauftragter eine erlaubte Lösung. Dass die Inhalte der DSGVO den Nerv der Zeit treffen, muss von einem sehr konsequenten Vorgehen der Aufsichtsbehörden ausgegangen werden. Entsprechend hoch werden Bußgelder bei Verstößen künftig ausfallen.

Ein Abwälzen der Bußgelder auf eine Haftpflichtversicherung ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Lediglich im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes sind rechtliche Auseinandersetzungen beinhaltet. Hierüber können Sie sich aber „nur“ gegen Vorwürfe verteidigen. Im Falle eines Schuldspruchs müssen Sie das Bußgeld dennoch selbst aufbringen. Wir empfehlen daher, den Lösungsweg über einen externen Datenschutzbeauftragten zu wählen, an den man sich im Fall der Fälle dann mit den eigenen Ansprüchen richten kann. Für Ihre Fragen sind wir sehr gerne da!

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 07181 9854-0. Auf unserer Website www.aloga.de finden Sie weitere wichtige Themen.


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Cyber-Kriminalität

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Mit diesen kriegsähnlichen Zuständen beschreibt Marc Elsberg in seinem Roman “Blackout” die Auswirkungen eines Hackerangriffs auf das europäische Stromnetz und führt damit mehrere Wochen die Spiegel Beststellerliste an. Cyber-Kriminalität ist eine Gefahr!

Warum eigentlich Cyber-Versicherung?

Selbst in kleinerem Umfang bereits ein Horrorszenario für Gewerbetreibende, denn der typische Cyber-Angriff sieht für das einzelne Unternehmen allerdings anders aus:

Beispielsweise greifen unbefugte Dritte die IT-Systeme an, mit dem Ziel, diese zu unterbrechen oder zu blockieren. Hierzu belasten Hacker Internetleitungen oder die Server durch eine Vielzahl von Anfragen, die dann zum Absturz oder Blackout der Systeme führen. Die Angreifer nutzen diese Situation dann für erpresserische Straftaten.

Durch Cybercrime verloren bereits 2/3 der deutschen Unternehmen Firmengeheimnisse.

Besitzt ein Unternehmen viele Kundendaten (was bei vielen Dienstleistern der Fall ist), kann ein Cyber-Eingriff besonders brenzlige Konsequenzen haben. Der Hacker sucht sich Schwachstellen im System, um darüber Daten abfließen zu lassen (Diebstahl) oder zu verändern (der Locky-Virus verschlüsselt die Daten der Festplatten). Dies kann den Geschädigten teuer zu stehen kommen: Ca. 50 EUR pro verlorenem oder verändertem Datensatz fallen für IT-Forensik, Sicherheits- und PR-Berater sowie Vertragsstrafen an.

Auch kann die Infektion mit Schadsoftware und Viren dazu führen, dass von den eigenen IT-Systemen ein Angriff auf die Systeme Dritter teuer zu stehen kommen. Doch nicht nur finanzielle Schäden durch erpresserische Straftaten, Wirtschaftsspionage und das Erlangen von Insiderinformationen sind Folgen eines Cyber-Angriffs. Auch der entstandene Vertrauensverlust kann schwer wiegen, wenn im Schadenfall nicht sofort angemessene Maßnahmen getroffen werden.

Eine Cyber-Versicherung soll insbesondere dazu dienen einen Vertrauensverlust zu minimieren, die IT-Systeme schnell wieder herzustellen und natürlich anfallende eigene und fremde Kosten (Haftpflichtschaden) zu übernehmen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie vom Team der aloga unter 07181 9854-0 und per Email an willkommen@aloga.de oder folgend bei den weiterführenden Links.


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